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Die Printausgaben der RESONANZ ab Januar 2006 sind im STADTARCHIV NÜRNBERG (Marientorgraben 8, 90402 Nürnberg) verfügbar | Signatur AvPer 804
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Tel. +49 (0)911 - 80 134 51  NABI Verlag | resonanz medien
 Interkulturelles Magazin in der Metropolregion Nürnberg 
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Ausstellung „Ballett in der Welt der Kulturen und Traditionen“  >> zur  Webausstellung
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Das Zentrum für Gesundheitsförderung Nürnberg e.V. bietet kostenlose und neutrale Beratung zu medizinischen, gesundheits- und sozialrechtlichen Themen.
Sylvia Stierstorfer: Starke Zeichen aus Bayern  
Der gemeinnützige Verein JugBi e.V. unterstützt Forschungen zum Thema "Interkulturelle Kommunikation und Mehrsprachigkeit" und ist Mitglied des Netzwerks "Internationalisierung von Bildung in der Metropolgegion Nürnberg".
"In   Bayern   fühlen   sich   die   Heimatvertriebenen   und   Aussiedler   zu   Hause. Denn   der   Freistaat   setzt   sich   mehr   als   jedes   andere   Land   für   ihre   Belange ein     und     unterstützt     sie     tatkräftig".     Bei     ihrem     Treffen     mit     dem Landesvorstand     des     Bundes     des     Vertriebenen     und     den     bayerischen Landesvorsitzenden   der   Landsmannschaften   waren   sich   BdV-Chef   Christian Knauer     und     die     neue     Aussiedler-     und     Vertriebenenbeauftragte     der Staatsregierung,   Sylvia   Stierstorfer,   MdL,   einig,   dass   es   sehr   gut   läuft   im Verhältnis    von    Freistaat    und    Vertriebenen,    und    dass    die    Vertriebenen seitens    der    Politik    in    Bayern    parteiübergreifend    eine    außergewöhnliche Wertschätzung erfahren. Einhellig    begrüßt    wurde    auch    die    Dynamik,    die    der    neue    Ministerpräsident    Dr. Markus Söder in die Aussiedler- und Vertriebenenpolitik gebracht hat. Wichtigster   Ausdruck   dieser   neuen   Dynamik   ist   die   Berufung   von   Sylvia   Stierstorfer in   das   neu   geschaffene   Amt   der   Beauftragten   der   Staatsregierung   für   Aussiedler und    Vertriebene.    Christian    Knauer    als    BdV-Landesvorsitzender    und    die    fast vollständig    anwesenden    Vertreter    der    in    Bayern    aktiven    Landsmannschaften begrüßten   ausdrücklich   diese   Entscheidung   des   Ministerpräsidenten   und   freuen   sich auf eine gute Zusammenarbeit mit der Beauftragten. Sylvia   Stierstorfer   sieht   sich   dabei   als   "Kümmerin",   die die   Belange   der   Aussiedler   und   Vertriebenen   aufgreifen und   in   die   Politik   einspeisen   wird.   Dabei   dürfte   sie auch      von      ihren      Erfahrungen      als      langjährige Vorsitzende     des     Petitionsausschusses     im     Landtag profitieren.   Sie   sieht   ihre   Aufgabe   in   der   Unterstützung der    Anliegen    und    Interessen    der    Vertriebenen    und Aussiedler,      aber      auch      darin,      die      öffentliche Wahrnehmung   und   Wertschätzung   dieser   für   Bayern so   wichtigen   Bevölkerungsgruppen   zu   fördern.   Hieran anknüpfend,   sprach   der   BdV-Vorsitzende   das   Thema "Rentengerechtigkeit"   an.   Die   Spätaussiedler   sind   hier, so    Knauer,    "durch    Einschnitte    seit    den    neunziger Jahren    erheblich    schlechter    gestellt    als    die    übrige Bevölkerung     und     müssen     häufig     Hilfe     aus     den Sozialkassen   beantragen".   Die   Beauftragte   sicherte   zu,   sich   dieses   Themas   weiter anzunehmen,    und    erinnerte    an    eine    diesbezügliche    Bundesratsinitiative    der Bayerischen   Staatsregierung   im   vergangenen   Jahr,   die   dort   leider   keine   Mehrheit gefunden hatte. Während   des   Gesprächs   zwischen   der   neuen   Beauftragten   mit   den   Vertretern   der Vertriebenen   und   Aussiedler   zeigten   sich   die   Teilnehmer   erfreut   über   die   großartige Unterstützung    ihrer    Arbeit    und    Belange    seitens    des    Freistaats,    die    bundesweit ihresgleichen   suche.   Dabei   wurde   auch   der   Wunsch   geäußert,   den   Schüleraustausch mit   den   Herkunftsländern   der   Vertriebenen   und   Aussiedler   auszubauen,   wobei   die Landsmannschaften auch ihrerseits verstärkt auf die Jugendarbeit setzen würden. Mehrheitlich   hoben   die   Anwesenden   hervor,   wie   gut   sich   das   Verhältnis   zu   den Nachbarn   im   Osten   mittlerweile   entwickelt   habe   und   auf   wie   viel   Verständnis   ihre Anliegen    dort    stießen.    Entsprechend    hätten    die    Landsmannschaften    auch    ihr Engagement   vor   Ort   und   den   Kulturaustausch   forciert.   Gleichzeitig   bedauerten   sie, wie   wenig   die   Deutschen   über   den   Osten   Europas   wüssten   und   forderten,   dass   die geschichtlichen   Hintergründe   der   Vertreibung   und   die   gemeinsame   Geschichte   der Deutschen   und   ihrer   östlichen   Nachbarn   stärker   Eingang   in   den   Schulunterricht finden   müssten.   Die   Beauftragte   und   ihre   Gesprächspartner   aus   den   Verbänden zeigten    sich    zuversichtlich,    dass    Bayern    auch    hier    künftig    eine    Vorreiterrolle übernehmen werde. Quelle: Bayerisches Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales >> Zurück zur Übersicht
Sylvia Stierstorfer (MdL)
16.06.2018
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