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Die Printausgaben der RESONANZ ab Januar 2006 sind im STADTARCHIV NÜRNBERG (Marientorgraben 8, 90402 Nürnberg) verfügbar | Signatur AvPer 804
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Resonanz - InterKultur Wissensmagazin  |  Metropolregion Nürnberg
Tel. +49 (0)911 - 80 134 51  NABI Verlag | resonanz medien
 Interkulturelles Magazin in der Metropolregion Nürnberg 
Fremdsprachen: Englisch, Französisch, Italienisch, Russisch, Spanisch, Türkisch 
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Ausstellung „Ballett in der Welt der Kulturen und Traditionen“  >> zur  Webausstellung
Deutsch-dänisches Grenzland ist jetzt Kulturerbe  
Die   deutsche   UNESCO-Kommission   hat   das   Zusammenleben   von   Minderheiten im     deutsch-dänischen     Grenzland     offiziell     als     Immaterielles     Kulturerbe anerkannt.    Die    UNESCO    begrüßte    die    gemeinschaftliche    Bewerbung    der deutschen      und      dänischen      Verbände      als      gutes      Beispiel      für      Völker- verständigung. Minderheitenbeauftragter Fabritius freut sich über die UNESCO- Entscheidung Der     Beauftragte     der     Bundesregierung     für     Aussiedlerfragen     und     nationale Minderheiten,   Bernd   Fabritius,   freut   sich   über   diese   zukunftsweisende   Entscheidung der   Deutschen   UNESCO-Kommission   sowie   der   Kultusministerkonferenz   und   dankt allen Beteiligten für ihre Anstrengungen. "Ganz   besonders   gratuliere   ich   den   Selbstorganisationen   der   Minderheiten   vor   Ort   in Dänemark    und    Deutschland,    dem    Bund    Deutscher    Nordschleswiger    und    dem Sydslesvigsk   Forening.   Auf   meinen   Reisen   in   die   Region   habe   ich   das   vorbildliche Miteinander   vor   Ort   selbst   erleben   dürfen   und   nenne   es   auch   immer   wieder   als gutes    Beispiel    für    eine    gute    Minderheitenpolitik.    Ich    freue    mich    über    die Anerkennung dieser wahrhaft historischen Leistung kurz vor dem 100. Jahrestag der Grenzziehung zwischen Dänemark und Deutschland", so Fabritius. Das deutsch-dänische Grenzland Bis    1864    war    die    Geschichte    des    heutigen    Kreises    Nordfriesland    als    Teil    des Herzogtums   Schleswig   eng   mit   dem   Königreich   Dänemark,   zeitweise   auch   mit   den Niederlanden    verbunden.    Der    heutige    Grenzverlauf    zwischen    Dänemark    und Deutschland    wurde    1920    durch    Volksabstimmung    entschieden    und    teilte    das ehemalige   Herzogtum;   nördlich   der   Grenze   liegt   das   heutige   Nordschleswig,   südlich der Grenze Südschleswig. Seither   ist   die   Region   die   Heimat   der   deutschen   Minderheit   in   Dänemark   und   der dänischen   Minderheit   in   Deutschland.   Bis   heute   bestimmen   nachbarschaftliche   und verwandtschaftliche   Verbindungen   über   die   Grenze   hinweg   das   gesellschaftliche   und kulturelle   Leben.   Fünf   Sprachen   werden   hier   gesprochen:   dänisch   und   sønderjysk, hochdeutsch, plattdeutsch und friesisch. Kulturpflege durch bürgerschaftliches Engagement beidseits einer Grenze Die   deutsche   Volksgruppe   im   dänischen   Nordschleswig   umfasst   heute   etwa   15.000 Mitglieder.     Die          Volksgruppe     unterhält     eigene     Kindergärten,     Schulen     und Büchereien,   betreibt   kirchliche   und   soziale   Arbeit,   gibt   eine   eigene   Tageszeitung heraus und bietet in vielen Vereinen sportliche und kulturelle Aktivitäten an. Auch    die    dänische    Minderheit    im    deutschen    (Süd-)Schleswig    besteht    seit    der Volksabstimmung   im   Jahre   1920.   Ihr   gehören   heute   etwa   50.000   Menschen   an.   Sie gliedert   sich   in   Organisationen,   die   nahezu   alle   Bereiche   des   gesellschaftlichen Lebens   abdecken,   wie   Kultur,   Politik,   Bildung,   Medien,   Gesundheitswesen,   Sport, Altenfürsorge    und    Kirche.    Die    Hauptorganisation    der    dänischen    Minderheit    ist Sydslesvigsk Forening e. V. mit 14.000 Mitgliedern. Die   zwei   Minderheiten   sind   sehr   gut   in   die   jeweilige   Gesellschaft   integriert.   Sie tragen   mit   ihren   Aktivitäten   maßgeblich   zur   Vielfalt   der   Region   bei   und   öffnen   den Blick der Mehrheitsbevölkerung für die jeweils andere Kultur. >> Zurück zur Übersicht
27.12.2018
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Erstklässler der Deutschen Schule Pattburg (DK)   Bildquelle:© SSF/BDN
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Mütze für Abiturienten ub Tanz um den Neptun- Brunnen Flensburg  © SSF/BDN
Mitsommer und Hexenverbrennen im deutsch- dänischen Grenzland  © SSF/BDN
WEBAUSSTELLUNG
Ausstellung „Ballett in der Welt der Kulturen und Traditionen“  >> zur  Webausstellung
Deutsch-dänisches Grenzland ist jetzt Kulturerbe  
Die       deutsche       UNESCO-Kommission       hat       das Zusammenleben   von   Minderheiten   im   deutsch-däni- schen   Grenzland   offiziell   als   Immaterielles   Kulturerbe anerkannt.     Die     UNESCO     begrüßte     die     gemein- schaftliche   Bewerbung   der   deutschen   und   dänischen Verbände als gutes Beispiel für Völkerverständigung. Minderheitenbeauftragter Fabritius freut sich über die UNESCO-Entscheidung Der    Beauftragte    der    Bundesregierung    für    Aussiedler- fragen   und   nationale   Minderheiten,   Bernd   Fabritius,   freut sich    über    diese    zukunftsweisende    Entscheidung    der Deutschen     UNESCO-Kommission     sowie     der     Kultus- ministerkonferenz    und    dankt    allen    Beteiligten    für    ihre Anstrengungen. "Ganz   besonders   gratuliere   ich   den   Selbstorganisationen der   Minderheiten   vor   Ort   in   Dänemark   und   Deutschland, dem      Bund      Deutscher      Nordschleswiger      und      dem Sydslesvigsk   Forening.   Auf   meinen   Reisen   in   die   Region habe    ich    das    vorbildliche    Miteinander    vor    Ort    selbst erleben    dürfen    und    nenne    es    auch    immer    wieder    als gutes   Beispiel   für   eine   gute   Minderheitenpolitik.   Ich   freue mich   über   die   Anerkennung   dieser   wahrhaft   historischen Leistung   kurz   vor   dem   100.   Jahrestag   der   Grenzziehung zwischen Dänemark und Deutschland", so Fabritius. Das deutsch-dänische Grenzland Bis    1864    war    die    Geschichte    des    heutigen    Kreises Nordfriesland   als   Teil   des   Herzogtums   Schleswig   eng   mit dem    Königreich    Dänemark,    zeitweise    auch    mit    den Niederlanden     verbunden.     Der     heutige     Grenzverlauf zwischen   Dänemark   und   Deutschland   wurde   1920   durch Volksabstimmung   entschieden   und   teilte   das   ehemalige Herzogtum;     nördlich     der     Grenze     liegt     das     heutige Nordschleswig, südlich der Grenze Südschleswig. Seither     ist     die     Region     die     Heimat     der     deutschen Minderheit   in   Dänemark   und   der   dänischen   Minderheit   in Deutschland.    Bis    heute    bestimmen    nachbarschaftliche und   verwandtschaftliche   Verbindungen   über   die   Grenze hinweg   das   gesellschaftliche   und   kulturelle   Leben.   Fünf Sprachen      werden      hier      gesprochen:      dänisch      und sønderjysk, hochdeutsch, plattdeutsch und friesisch. Kulturpflege durch bürgerschaftliches Engagement beidseits einer Grenze Die   deutsche   Volksgruppe   im   dänischen   Nordschleswig umfasst   heute   etwa   15.000   Mitglieder.   Die      Volksgruppe unterhält   eigene   Kindergärten,   Schulen   und   Büchereien, betreibt   kirchliche   und   soziale   Arbeit,   gibt   eine   eigene Tageszeitung     heraus     und     bietet     in     vielen     Vereinen sportliche und kulturelle Aktivitäten an. Auch     die     dänische     Minderheit     im     deutschen     (Süd- )Schleswig   besteht   seit   der   Volksabstimmung   im   Jahre 1920.   Ihr   gehören   heute   etwa   50.000   Menschen   an.   Sie gliedert   sich   in   Organisationen,   die   nahezu   alle   Bereiche des    gesellschaftlichen    Lebens    abdecken,    wie    Kultur, Politik,   Bildung,   Medien,   Gesundheitswesen,   Sport,   Alten- fürsorge   und   Kirche.   Die   Hauptorganisation   der   dänischen Minderheit    ist    Sydslesvigsk    Forening    e.    V.    mit    14.000 Mitgliedern. Die    zwei    Minderheiten    sind    sehr    gut    in    die    jeweilige Gesellschaft   integriert.   Sie   tragen   mit   ihren   Aktivitäten maßgeblich   zur   Vielfalt   der   Region   bei   und   öffnen   den Blick    der    Mehrheitsbevölkerung    für    die    jeweils    andere Kultur. >> Zurück zur Übersicht
27.12.2018
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Das Zentrum für Gesundheitsförderung Nürnberg e.V. bietet kostenlose und neutrale Beratung zu medizinischen, gesundheits- und sozialrechtlichen Themen.
Der gemeinnützige Verein JugBi e.V. unterstützt Forschungen zum Thema "Interkulturelle Kommunikation und Mehrsprachigkeit" und ist Mitglied des Netzwerks "Internationalisierung von Bildung in der Metropolgegion Nürnberg".
Erstklässler der Deutschen Schule Pattburg (DK)   © SSF/BDN
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